DIE MIGRÄNE
Ist Migräne unheilbar?
Migräne ist ein immer wieder auftretender Kopfschmerz. Die Lokalisation des Schmerzes ist meist einseitig, betrifft Menschen aller Altersklassen und geht oft mit Begleitsymptomen wie Übelkeit, Erbrechen, Licht- und Geräuschempfindlichkeit einher. In der Medizin werden zwei Arten von Migräne unterschieden: Migräne ohne Aura (ca. 85% der Betroffenen) und Migräne mit Aura (ca. 15% der Betroffenen). Bei der Migräne mit Aura kündigt sich die Migräneattacke durch eine „Vorahnung“ an. Zum einen können Sehstörungen auftreten, bei denen der Betroffene Lichtblitze oder Zickzacklinien sieht. Zum anderen kann aber auch ein Kribbeln in Armen und Beinen eine Migräne ankündigen. Ein Migräneanfall kann einige Stunden bis mehrere Tage andauern. Der Kopfschmerz wird verstärkt durch Bewegung, Husten, Niesen und generell durch Anstrengungen jeder Art. Deshalb bleiben die betroffenen Personen oft in einer dunklen, ruhigen Umgebung.
Laut Schulmedizin ist die Migräne eine unheilbare, neurologische Erkrankung, bei der die Nervenzellen der Hirnrinde überempfindlich sind. Ausgelöst wird die Migräne durch sogenannte Trigger. Diese können zum Beispiel Stress, Schlafmangel oder Wetterwechsel sein. Die Schulmedizin behandelt die betroffenen Patienten insofern, als dass sie versucht, einen passenden Migränetypen zu diagnostizieren und ein möglichst passendes Medikament zu verordnet. Dies verspricht in der Regel allerdings keinen langfristigen Erfolg. Außer den Nebenwirkungen der teils über Jahre eingenommenen Medikamente, leiden die meisten Patienten immer noch an ihren Migräneattacken und bekommen im Laufe der Jahre eine ganze Reihe unterschiedlicher Medikamente verordnet, ohne dass es ihnen wesentlich besser geht. Es ist im Notfall natürlich sinnvoll, ein Medikament zur Verfügung zu haben, dass die teils unerträglichen Symptome lindert, aber es kann keine Dauerlösung sein.
Diejenigen von Ihnen, die diesen Eintrag des Atlaskorrekturzentrums Bottrop lesen, sind auf der Suche nach alternativen Behandlungsmethoden, weil ihnen die Schulmedizin bis heute nicht oder nicht ausreichend geholfen hat. Im folgenden Absatz erklären wir den Zusammenhang von Atlas-Fehlstellung und Migräne.
Verursacht eine Atlas-Fehlstellung Migräne?
Der Atlas stellt als erster Halswirbel die „Verbindungstür“ zwischen Kopf und Körper dar. Rund um den Atlas verlaufen neben Muskeln, Sehnen und Bändern auch eine Reihe von Arterien, Venen und Nerven. Sowohl die Arteria carotis interna (innere Halsschlagader, die das Großhirn versorgt), als auch die Vena jugularis interna (innere Drosselvene, die das venöse Blut aus dem Kopf zurück in den Körperkreislauf befördert) befinden sich unmittelbar vor den Querfortsätzen des Atlas. Die Arteria vertebralis (Vertebralarterie, die das Kleinhirn versorgt), läuft sogar durch die Querfortsätze des Atlas.
Befindet sich der Atlas nun in einer Fehlstellung, so kann dies massive Auswirkungen auf die Gefäße rund um den Atlas haben. Zum einen kann der Druck auf eine Arterie den Blutzufluss zum Gehirn negativ beeinflussen oder zum anderen kann der Druck auf eine Vene den Blutabfluss vom Gehirn verlangsamen. Dies erklärt das bei einer Migräne häufig beschriebene Druckgefühl oder Hämmern im Kopf.
Durch die Veränderung der Blutzirkulation wird die Sauerstoffversorgung des Gehirns reduziert, was wiederum zu einer Störung der Nervenzellen führt. Dies nennt man ein „neurologisches Defizit“. Die Dauer der Störung kann einige Stunden bis mehrere Tage andauern. Kommen dann noch die oben genannten Faktoren (Stress, Schlafmangel, Wetterwechsel…) hinzu, so wird schnell der kritische Punkt erreicht, an dem sich die nächste Migräneattacke manifestiert. Die Veränderung der Blutzirkulation ist meist einseitig. Dies erklärt auch den meist einseitig auftretenden Schmerz.
Nicht jeder, der einen verschobenen Atlas hat, leidet auch zwangsläufig an Migräne. Das liegt in der Regel an den anatomischen Unterschieden jedes Einzelnen. Die Größe des Atlas unterscheidet sich ebenso, wie der verfügbare Platz zwischen den anatomischen Strukturen. So neigen Menschen, die einen großen Atlas und wenig Platz im anatomischen Umfeld haben leichter zur Migräne, als diejenigen, die einen kleineren Atlas und viel Platz im anatomischen Umfeld haben.
Die Atlasfehlstellung hat bei den auslösenden Faktoren für eine Migräneattacke einen ungleich höheren Stellenwert, als eine Kombination aus Stress, Schlafmangel, hormonelle Veränderungen und beispielsweise Wetterumschwünge. Die meisten aufgezählten Faktoren sind oft zeitlich begrenzt und fallen nur ins Gewicht, wenn sie ihren Extrempunkt erreicht haben und dann auch deutlich wahrgenommen werden. Die Atlas-Fehlstellung ist permanent und übt eine andauernde Beeinflussung auf Nerven und Gefäße aus. Löst man dieses mechanische Problem und platziert man den Atlas wieder an die korrekte Position, so kommt es nicht selten vor, dass Migräne und Kopfschmerzen praktisch unmittelbar nach der Behandlung verschwinden. In den meisten Fällen benötigt der Körper jedoch eine Regenerationsphase, in denen der Patient nicht die Geduld verlieren sollte.
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