DER HEXENSCHUSS
Er kommt meist ohne Vorankündigung. Eine falsche Bewegung oder eine ungewohnte Belastung – und schon fährt er einem ins Kreuz.
Der Hexenschuss (Lumbago) klingt zwar innerhalb weniger Tage meist wieder ab, dennoch ist er ein ernst zu nehmendes Warnzeichen. Treffen kann der Hexenschuss zwar jeden, aber in unserer Praxis beobachten wir bereits seit Jahren, dass die Patienten, die in regelmäßigen Abständen immer wieder von einer akuten Lumbalgie betroffen sind, einen deutlichen Beckenschiefstand aufweisen.
Ein Beckenschiefstand wird in der Regel auch von einer deutlichen Muskelverspannung im Lendenbereich begleitet. Die Muskeln, die für die Ausrichtung des Beckens verantwortlich sind, sind paarweise angelegt. Bei einem Beckenschiefstand ist aber eine Seite der Muskeln stärker angespannt, als die andere. Der Körper tut dies, um dem Beckenschiefstand entgegen zu wirken. Bei einer ruckartigen oder falschen Bewegung werden nun genau diese Muskeln im Lendenbereich zusammengezogen, was einen einschießenden Schmerz an dieser Stelle zur Folge hat. Für den Körper ist das extreme Zusammenziehen der Muskulatur in erster Linie eine Schutzfunktion, die verhindern soll, dass es zu einer Überdehnung von Muskeln und Bändern kommt und dass austretende Nervenstränge vor Verletzungen geschützt werden.
Wird der Beckenschiefstand durch einen seitlich verschobenen Atlas verursacht, so können wir in unserer Praxis beobachten, dass sich die Korrektur des Atlas meist unmittelbar auf die Stellung des Beckens auswirkt. Ist der Beckenschiefstand beseitigt, so sinkt nicht nur die einseitige Muskelverspannung im Lendenbereich deutlich, sondern auch Gefahr, erneut einen Hexenschuss zu erleiden.
Parallel empfehlen wir in den Wochen zwischen Atlaskorrektur und Kontrolltermin, sich regelmäßig massieren zu lassen. Je entspannter die Muskulatur ist, desto langfristiger ist der Behandlungserfolg durch die Atlaskorrektur.
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